Ernährung

Exotencheck: Die Physalis

Süß und sauer, rund und klein – die Physalis ist ein perfekter und zugleich gesunder Snack für Zwischendurch. Vor allem in den Wintermonaten ist sie ein optimaler Vitamin C Spender. Im folgenden Beitrag erfahrt ihr mehr zu dieser Frucht.

 

Viele Namen – eine Frucht

Den Ursprung hat die Physalis in Südamerika, vor allem in den Ländern rund um die Anden wie Peru, Bolivien, Ecuador, Kolumbien und Venezuela. Deshalb wird sie auch gerne als Andenbeere bezeichnet. Von diesen Anbaugebieten aus, brachten portugiesische Seefahrer die Frucht vor ca. 200 Jahren bis nach Südafrika. Hier wird sie heutzutage vor allem am Kap der guten Hoffnungen in großen Mengen angebaut und ist daher auch unter dem Namen Kapstachelbeere bekannt. Selbst in Österreich gibt es einige wenige Gebiete wo die Physalis angepflanzt und verkauft wird. Hier ist das Ernteergebnis meistens jedoch sehr gering.

Die "Lampionfrucht"

Die orangefarbene Frucht ähnelt im Aussehen einer Kirsche oder Cocktailtomate und wird umhüllt von den Blütenblättern. Diese sind nach der Blüte grün, sehen wie kleine Lampions aus und sollen die Physalis vor Druckstellen schützen. Wenn ihr die Physalis im Supermarkt kauft, sind die Blätter meistens schon vertrocknet und braun, was aber ein Zeichen für die Reife ist. Beim Geschmack ähnelt sie einer Ananas oder Stachelbeere, also süß, jedoch mit einem etwas säuerlichen Nachgeschmack. Die Frucht ist außerdem vollgepackt mit Vitamin C und stärkt so euer Immunsystem.

Tipps zur Aufbewahrung

Damit ihr die Physalis auch ein paar Tage bzw. Wochen nach dem Kauf genießen könnt, solltet ihr sie kühl, bei maximal 10 bis 12 °C, lagern. In diesem Zuge ist es auch wichtig, dass der Lagerort trocken ist, ansonsten beginnt die Physalis schnell zu schimmeln.

Verwendung in der Küche

Die Physalis eignet sich perfekt als Zutat in fruchtigen Blatt- oder Obstsalaten. Dafür könnt ihr sie in ganzen Stücken dazu mischen oder einfach einmal in der Mitte durchschneiden. Natürlich müsst ihr vorher die braunen Blütenblätter entfernen, denn diese sind nicht genießbar. Die orange Frucht wird zudem hauptsächlich als Deko für Desserts oder Cocktails verwendet, wobei hier meistens die Blätter dran bleiben, damit die Physalis besser zur Geltung kommt

Viel Spaß beim Verkosten dieser exotischen Frucht!